Autismus-Therapie - Bischof-Wittmann-Zentrum
Das besondere Angebot: Autismus-Therapie
An der Bischof-Wittmann-Schule bieten wir für Kinder und Jugendliche mit einer Autismus-Spektrum-Störung eine Therapie an. Dazu muss man sich zunächst die Frage stellen, wann ein Mensch mit Autismus glücklich ist. Folgende Antworten bilden die Grundlage unseres Therapieangebots:
- Das Leben ist vorhersehbar und geordnet.
- Man kann sich mitteilen.
- Man kann sich selbst versorgen.
- Man verbringt die Zeit sinnvoll.
- Man kann etwas mit seiner freien Zeit anfangen.
- Das Zusammensein mit anderen ist angenehm.
Daraus ergeben sich folgende Therapieziele:
- Strukturierung und Visualisierung
- Kommunikation fördern
- Selbstständigkeit fördern
- Nützlich sein können: arbeiten
- Repertoire an Freizeitaktivitäten entwickeln
- Soziales Kompetenztraining
Wie sieht eine Autismus-Therapie aus?
Um die Ziele, die mit einer Autismus-Therapie verbunden sind, zu erreichen, werden folgende Methoden angewandt:
- TEACCH-Ansatz
Diese Behandlungsform und pädagogische Förderung autistischer Kinder, hat ihren Ursprung in den U.S.A. Bei TEACCH geht es darum, die Eltern aktiv bei der Förderung ihrer Kinder miteinzubeziehen. - PECS
Eine Säule für Kommunikation und ein Baustein für die unterstützte Kommunikation - Affolter
Der Weg zur Selbstständigkeit - Verhaltenstherapie
Eine Säule, um unsere Welt besser zu verstehen - Schwimmen, im Wald sein und Umgang mit Tieren
Ein wichtiger Baustein, um Neues zu entdecken - SoKo
Soziales Kompetenztraining, an der Bischof-Wittmann-Schule seit 2007 fester Bestandteil des gesamten Angebots
Eine enge Zusammenarbeit mit den Eltern ist wünschenswert.
"Immer können wir aber Einfluss auf das momentane Wohlbefinden des autistischen Menschen nehmen, indem wir das gezeigte Verhalten besser verstehen lernen und uns um entsprechende Veränderung bemühen."
Text: Judith Schweigert und Silvia Weigert